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Aktuelles

In der Zeit vom 08.08.2016-26.08.2016 bleibt unsere Praxis am Reesendamm, aus Urlaubsgründen, geschlossen.

 

FAQ

Wer benötigt eine Darmspiegelung (Koloskopie) ?

Allen gesetzlich Versicherten steht ab 55 Jahren eine Vorsorgedarmspiegelung zu. Im Falle von Darmkrebsfällen bei erstgradigen Verwandten (Eltern, Geschwister, Kinder) deutlich früher. Patienten, bei denen schon einmal Darmpolypen entfernt wurden, müssen sich kurzfristiger einer erneuten Untersuchung unterziehen. Schlussendlich ist auch bei jüngeren Patienten mit chronischen Durchfällen, Blutbeimengungen im Stuhl oder bei länger anhaltenden Bauchschmerzen eine koloskopische Abklärung sinnvoll. Dabei richten wir uns nach den aktuellen Leitlinienempfehlungen der DGVS.

Was mache ich, wenn auf dem Stuhl oder dem Toilettenpapier Blut zu sehen ist?

Zunächst einmal machen Sie einen Termin in unserer proktologischen Sprechstunde. Hier wird eine Analkanal- und Enddarmspiegelung durchgeführt, die keiner reinigenden Vorbereitung bedarf. Im Zuge dessen werden häufig schon die Ursachen für die Blutung gefunden und es kann sofort eine Behandlung eingeleitet werden. Sollte keine oder eine nur unzureichende Ursache gefunden werden, machen wir für Sie einen Darmspiegelungstermin.

Was sind Symptome vergrösserter Hämorrhoiden?

Zumeist Juckreiz, Brennen am After, Nässen und Blutungen (Spuren auf dem Toilettenpapier oder auf dem Stuhl).

Müssen alle Hämorrhoidenvergrösserungen operiert werden?

Nein, nur in Ausnahmefällen. Die überwiegende Zahl der Hämorrhoidenvergrösserungen können im Rahmen meist dreier aufeinanderfolgender kurzer Termine durch Verödung oder Gummibandabbindung behandelt werden, ebenso sollte eine Stuhlregulierung erfolgen. Die Hämorrhoidalsymptome sind dann sehr schnell rückläufig.

Hält mich die Hämorrhoidenbehandlung vom Arbeitsleben ab?

Nein, nach sogenannten  Verödungsbehandlungen oder Gummibandligaturen kann man direkt wieder zurück zur Arbeit. Ausser allenfalls einem kleinen Druck im Analkanal verspürt man nichts.

Welchen Symptome führen die Patienten in unsere Praxis?

Ein Auszug: Bauchschmerzen, Durchfall, Schmerzen im Analbereich, analer Juckreiz, Blutungen aus dem Enddarm oder Blutbeimengungen auf dem Stuhl, Übelkeit, Gewichtsverlust, tastbare Veränderungen im Analbereich, Schmerzen beim Stuhlgang, Sodbrennen, Reflux. Im übrigen stellen sich asymptomatische Patienten zur Vorsorgedarmspiegelung oder Kontrolldarmspiegelung nach Polypenentfernungen bei uns vor.

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